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Krankenversicherung für Sportler Es ist schon einige Zeit lang bekannt, dass die gesetzlichen Krankenkassen aufgrund des hohen Kostendrucks immer weniger Leistungen übernehmen. Gerade für Sportler kann es daher sinnvoll sein, entweder über eine private Zusatzversicherung nachzudenken oder ganz in die private Versicherung zu wechseln. Freizeitsportler, die nur gesetzlich versichert sind, können sich durch einen privaten Zusatzschutz umfassend absichern. Im Falle eines Sportunfalls, als Beispiel, werden Fahrtkosten zum gewünschten Krankenhaus von der privaten Krankenzusatzversicherung getragen werden, während die gesetzliche Krankenkasse nur den Transport zum nächstgelegenen Krankenhaus übernimmt. Darüber hinaus kann man als gesetzlich Versicherter mit der privaten Zusatzversicherung die Versorgung im Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung vereinbaren. Auf diese Versorgung haben Kassenpatienten keinen Anspruch. Auch die Kosten, die die Gesetzliche für Zahnbehandlung und Zahnersatz nicht übernimmt, können privat versichert werden. Gerade in diesem Bereich wurden Leistungen der Gesetzlichen in den letzten Jahren immer weiter zurückgeschraubt. Auch wer bereits voll privat versichert ist, kann die Kosten durch eine Überprüfung seines Tarifs und einer eventuellen Anpassung nochmals drücken. Der Bereich der Krankenversicherungen ist sehr umfangreich und für den Laien kaum zu durchschauen. Eine unabhängige Beratung macht daher Sinn. Aber selbst die Krankenkassen selber helfen gerne weiter. In erster Linie kommt es immer im Allgemeinen auf die Absicherung von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten an. Normale Unfälle und Verletzungen sind über die übliche Unfall- und Krankenversicherung abgedeckt, Vorfälle aus Wettkampfsport bei den Unfallversicherern nicht immer, da oft ein so genannter "Wettkampfausschluss" vorhanden ist, das heißt, dass hier Unfälle aus Wettkampfveranstaltungen ausgeschlossen sind. Hier sollte man die Bedingungen genau durchsehen. Behandlungskosten beim Arzt werden aber grundsätzlich, also auch in solchen Fällen über die Krankenversicherung abgedeckt. Wenn man keinen Wettkampfsport betreibt, dann reicht die normale Unfallversicherung, wenn man hingegen an Wettkämpfen teilnimmt oder eine sogenannte Risikosportart, zum Beispiel Tauchen, betreibt, dann sollte man sich mit seiner Versicherung unterhalten und auch Vergleiche mit anderen Unfallversicherern durchführen, weil hier die Ausschlüsse, Bedingungen und Beitragszuschläge recht unterschiedlich sein können. |

